Galerie Gilla Lörcher
Contemporary Art

Rosemary Lee | The Typesetter's Ruminations | 26.09. - 6.11.2015

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The Typesetter's Ruminations

In ihrer zweiten Solo-Ausstellung „The Typesetter's Ruminations“ bei Galerie Gilla Lörcher, stellt Rosemary Lee ihre neusten forschungsbasierten Arbeiten vor. Die Werke zeugen von einem weitreichenden Interesse der Künstlerin an Technologie, Wissenschaft, Literatur und Medienphilosophie und davon, wie sie dies alles in eine fokussierte und präzise Untersuchung einfließen lässt.
Dabei beschäftigt sie sich mit einem großen Spektrum an Medien, unter anderem Print, Skulptur und Zeichnung, und jede Arbeit nutzt ihr Medium, um eine ganz eigene Botschaft zu artikulieren.

In der Serie „The Typesetter’s Ruminations“ dekonstruiert die Künstlerin Rosemary Lee Technologie in ihre grundlegenden Bestandteile und erstellt damit eine Verbindung von Elektronik, ihrem mineralischen Ursprung und ihrem alphanumerischen Code. In textbasierten Bildern, die aus den chemischen Formeln von häufig für elektronische Geräten verarbeiteten Elementen bestehen, untersucht die Künstlerin die Beziehung von Kodierung und Materialität von Medien. Indem die Substrate als ein Ausdrucksmedium aufgefasst werden, untersuchen die ausgestellten Arbeiten von Rosemary Lee die Frage, wie Erinnerung in Material eingebunden ist: codiert in Silikon, Gold oder anderen Elementen. Durch die Entdeckung von Gemeinsamkeiten zwischen Computer-Codes, chemischen Formeln und menschlicher Sprache, gelingt es der Künstlerin schließlich Poesie aus chemischen Zusammensetzungen und Substanzstrukturen zu extrahieren.

Rosemary Lee, geb. 1986 in Providence, USA. Sie lebt und arbeitet in Kopenhagen. Die Künstlerin studierte von 2004 bis 2008 an der Ecole Nationale Supérieure des Beaux-Arts (Paris, Frankreich) und an der School of the Art Institute of Chicago (SAIC) (Chicago, USA) (Bachelor of Fine Arts 2008). Im Jahr 2012 absolvierte sie ihren Master of Fine Arts an der European Graduate School (Saas-Fee, Schweiz).
Sie wurde mit dem Ike and Florence Sewell Scholarship Stipendium und dem Graduation Fellowship Stipendium der School of the Art Institute of Chicago (USA, 2007 und 2008) ausgezeichnet, erhielt mit ihrem Künstlerkollektiv Panmediale Projektförderung (Berlin, Deutschland, 2012). In 2014 erhielt sie das Vilém Flusser Residency for Artistic Research-Stipendium (Berlin) und in 2015 wurde sie mit dem Arbeitsstipendium des Statens Kunstfond (Kopenhagen) ausgezeichnet. Ihre Arbeiten wurden national und international präsentiert, u.a. in (Auswahl): Hyde Park Art Center (Chicago, USA); Heaven Gallery (Chicago, USA); Phaiz (Chicago, USA); Victoria Art Center (Bukarest, RO); Haus der Kulturen der Welt, transmediale (Berlin); Luis Adelantado (Valencia, ES); Palais des Beaux Arts (Wien, A); Kunsthal Charlottenborg (Copenhagen, Dänemark); Galerie Walden (Berlin); Freies Museum (Berlin); Galerie Gilla Lörcher I Contemporary Art (Berlin).

Rosemary Lee
The Typesetter's Ruminations
26.09. – 06.11.2015


English
The Typesetter's Ruminations


In Rosemary Lee's second solo exhibition at Galerie Gilla Lörcher, she presents her most recent research-based artworks. These works bring together wide-ranging interests in technology, science, literature, and media philosophy into a focused and concise investigation. Employing an equally diverse range of media to their subject matter, including print, sculpture, and drawing, each piece uses its medium to articulate its message.

Deconstructing technology down to its components in the series The Typesetter's Ruminations, Rosemary Lee draws connections between electronics, their mineral origins, and alphanumeric code. In text-based images composed of chemical formulas for common elements used in electronic devices, she explores the relationship of coding to the materiality of media. Using the substrate as a medium of expression, the works in the exhibition examine how memory is embedded in material: encoded in silicon, gold, and other elements. The artist mines poetry out of chemical composition and the structure of substances, revealing parallels between computer codes, chemical formulas, and human language.


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